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Illustration Funktionelle Medizin

Funktionelle Medizin

Warum funktionelle Medizin?

Während man mit einer (Kopf)Schmerztablette lediglich dafür sorgt, dass die Kopfschmerzen kurzfristig besser werden, setzt die funktionelle Medizin an der Ursache an. Hierzu wird in umfassender Diagnostik der hormonellen Systeme, des Nervensystems, des Immunsystems und des Darms ermittelt, wie weit in die Tiefe die Probleme reichen. Eine umfassende und ausführliche Anamnese bietet hierfür die Grundlage, um gemeinsam die Entscheidung für die individuell sinnvollen Analysen treffen zu können.

Bei folgenden Erkrankungen macht eine funktionell medizinische Analyse Sinn:

  • Autoimmunerkrankungen z.B.: Hashimoto Thyreoiditis, Zöliakie, Multiple Sklerose, Lichen sklerosus, chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • Funktionelle Beschwerden wie chronische Zystitis oder Reizdarm
  • Haarausfall, Akne und schlechte Haut
  • Menopause, Andropause und Menstruationsstörungen, Östrogendominanz und hormonelle Dysbalancen
  • Ursachensuche bei Fertilitätsstörungen
  • Individualisierung während gesundheitsbedingter Ernährungsumstellungen
  • Verdauungsstörungen z.B. Reizdarmsyndrom, Sodbrennen, Hiatus Hernie, Völlegefühl und Aufgeblähtheit, chronische Verstopfung
  • Chronischer Stress und Störungen der Stresshormon- und Nebennierenachse
  • Erschöpfung und Burnout
  • Blutfettprobleme
  • Histaminintoleranz
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Gewichtsreduktion, Gesundheitsoptimierung, Sportberatung

Und viele andere mehr. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns gern an.

Bioidentische Hormonersatztherapie

Ein wichtiger Anteil der funktionellen Medizin ist die bioidentische Hormonersatztherapie. Auch hier sollte immer die Ursachenforschung das oberste Ziel sein.

Wir streben danach, die Störung zu beheben und somit eine hormonelle Therapie überflüssig zu machen, sofern dies möglich ist. Falls dies nicht ausreicht, unterstützen wir gezielt in einer Weise, die den natürlichen Vorgängen im menschlichen Körper so weit wie möglich ähnelt, um potenzielle Nebenwirkungen zu minimieren.

„Nebennieren“-Problematiken:

Die Nebennierenrinde reagiert sehr sensibel auf die Signale aus dem Gehirn. Sie bildet wichtige Hormone, die dem Körper helfen, mit Stress umzugehen und Energie bereitzustellen. Wenn der Körper jedoch über längere Zeit das Gefühl hat, in einer bedrohlichen oder belastenden Situation zu sein, kann sich die Aktivität der Nebennierenrinde verändern. Sie produziert dann zu viel oder zu wenig Hormone – je nachdem, was der Körper zum Schutz für notwendig hält.

Gemeinsam möchten wir verstehen, warum der Körper diese Situation als Gefahr empfindet. Statt die Nebennierenrinde einfach durch Medikamente oder Hormone zu ersetzen, suchen wir nach den Ursachen der Belastung , danach, was das System aus dem Gleichgewicht bringt. Wenn diese Faktoren erkannt und gelöst werden, kann die Nebennierenrinde häufig wieder selbst ins Gleichgewicht kommen und ihre Aufgaben natürlich erfüllen.